Spielen in Vierkirchen

Brett- und Kartenspiele im Norden von München

Kategorie: Vorschau

Treffpunkt für Kenner und Weihnachtsmänner

by Florian

Keine mutige Vorhersage: An Weihnachten 2016 wird Codenames zu den meistverschenkten Spielen zählen. Schließlich ist es Spiel des Jahres 2016 und dann in den Geschäften am bekannten roten Pöppel (in Bayern auch Manschgerl genannt) erkennbar.

In Vierkirchen wird Codenames seit Monaten gern gespielt, und am 1. August gibt es eine zusätzliche Möglichkeit, dieses Kommunikationsspiel mit der Agentenstory kennenzulernen. Aber Achtung: Der Erklärer jedes Teams darf pro Runde nur ein einziges Wort sagen, das möglichst viele Codewörter abdeckt – und zugleich keines der gegnerischen Mannschaft.

Isle of Skye, von der Jury zum Kennerspiel des Jahres gekürt, ist am kommenden Montag ebenfalls im Programm. Endlich mal ein Legespiel, wo das Glück beim Nachziehen der Plättchen keine Rolle spielt: Vielmehr kann jeder Spieler seinen Konkurrenten lukrative Landschaften abkaufen, wenn er über ausreichend Geld verfügt. Den Preis legt allerdings der Verkäufer fest … Ob eher Schiffe oder Leuchttürme, Whiskyfässer, Schafe oder Hochlandrinder benötigt werden, ändert sich von Partie zu Partie.

Bunte Tipps zu den Nations-Würfeln

by Florian

Beim Erklären des Nations-Würfelspiels hat mich Michael neulich gefragt, welche Würfelfarbe denn nun die beste sei. Meine Antwort: Wenn man das so einfach sagen könnte, wäre Nations kein gutes Spiel.

Mit etwas Nachdenken meine ich aber doch, Würfelfarbenprioritäten benennen zu können. Sprich: Bei gleichen Kosten und gleicher Häufigkeit sind meiner Ansicht nach in bestimmten Phasen bestimmte Würfel vorzuziehen.

Nation: Das Würfelspiel

Dies gilt besonders fürs dritte der vier Zeitalter. Da im vierten Zeitalter typischerweise jede Menge aufwändige und punkteträchtige Wunder zur Verfügung stehen, sollte man im dritten Zeitalter nach Möglichkeit blaue Würfel holen – um den Bau auch tatsächlich zu bewerkstelligen.

Und die anderen Farben, Gelb und Rot? Ich denke, Rot ist in der ersten Runde besonders wichtig, um im zweiten Zeitalter – wenn das Spiel so richtig losgeht – Startspieler oder wenigstens Zweiter zu sein. Im zweiten Zeitalter würde ich im Zweifel gelbe Würfel bevorzugen, um zusätzliche Kaufkraft zu erhalten.

Wichtiger ist aber: Man braucht alle drei Farben! Und deshalb sollte man auf Engpässe achten. Wenn in einem Spiel fast keine blauen/gelben/roten Würfel ins Spiel kommen, und das lässt der Zufall immer wieder zu, hat derjenige einen Riesenvorteil, der die wenigen erwischt.

Diese Erfahrungen basieren auf etwa 30 Partien, davon 21 online. Wer sich an die Empfehlungen hält und trotzdem verliert, hat vielleicht nur Pech gehabt, darf aber gern bessere Vorschläge machen.

Von unseren Korrespondenten

by Florian

Das Spielejahr 2015 hat begonnen, die Neuheiten sind in die Läden unterwegs, und so mancher hat wohl auch schon ein Päckchen von Milan-Spiele oder Spieltraum bekommen. Dieser rückständige Blog aber brachte keinen Video-Livestream von der Messe in Essen zustande, ja nicht einmal ein paar Tweets: Wir waren nicht dort.

Wenigstens unser amerikanischer Besuch neulich konnte von vor Ort berichten, wie sich Stammleser erinnern werden. Sein Essen-Report in englischer Sprache war aber nur eine von zahlreichen Depeschen und vertraulichen Botschaften, die die Redaktion dieses Blogs in den letzten Tagen aus aller Welt erreichten.

Kathrin und Peter Nos etwa sind mit mehreren Dutzend Essen-Neuheiten in Klausur an den Bodensee gefahren und konnten feststellen, dass die Mehrheit gut und fast alle zumindest okay sind. Udo Bartsch hingegen deutet mehrere Enttäuschungen an, erwähnt aber lieber nur positive Ausnahmen wie Mombasa.

Einen ganz anderen Fokus hat der allseits bekannte Organisator großer und kleiner Veranstaltungen Michael, der die Presse informiert: „Der Spieletreff Vierkirchen verspielt bereitet sich auf die Deutsche Meisterschaft im Brettspiel vor. Beginnend mit dem 11. Januar finden daher bis Ende Februar wöchentlich jeweils montags ab 20 Uhr Spieleabende im neuen katholischen Pfarrsaal statt. Natürlich wird dabei nicht nur hart trainiert, sondern es wird auch wie üblich Tische geben, an denen sich Gelegenheitsspieler wohlfühlen können. Neu- und Wiedereinsteiger sind daher jederzeit gerne gesehen.“

Katakomben

Vierkirchner Offenheit für Altes und Neues deutet auch ein Informant an, der vielleicht lieber ungenannt bleiben möchte. Er verriet der Redaktion, dass Dominik, Vincent und Christian auf der Spielwiesn gesichtet wurden. Wir sind auf Berichte gespannt. Waren auch andere im Gewühl unterwegs? Gab’s was Interessantes?

Und schließlich hat uns Axel, ein Mitspieler vom anderen Ende des Ballungsraums München, auf eine spektakuläre Neuheit aufmerksam gemacht: Katakomben. Wir sind wieder mal die Helden, die den Kerker plündern und von Monstern befreien. Aber diesmal wird geschnippt. Nach einem ersten Probedurchgang mit Axels Exemplar fand dieses taktisch-strategische Geschicklichkeitsspiel auch den Weg zu uns und wird demnächst mitgebracht.

Mehr dazu:

Willkommen, welcome, bienvenu

by Nicole

Unsere Vierkirchner Flüchtlinge haben begonnen, Deutsch zu lernen. Ich heiße …, können sie schon. Auch: Wie heißt du? Und: Wie geht es dir? Spätestens am Montag, 20. Juli, haben sie die Möglichkeit, ihren Wortschatz um das Verb spielen zu erweitern. Ich spiele, du spielst, er spielt, wir spielen, ihr spielt, sie spielen.

Vierkirchen verspielt hat die Neu-Vierkirchner eingeladen vorbeizuschauen und mitzuspielen. Wir erklären die Regeln auf Deutsch, Englisch und Franzõsisch. Schon aus diesem Grund bringen wir besser einfache Spiele mit. Also Transeuropa ja, Race for the Galaxy naja. Spiele, bei denen viel gelesen werden muss, scheinen ungeeignet. Deswegen, lieber Vincent, lassen wir ausnahmsweise Brügge zu Hause. 165 Kartentexte zu studieren, dauert schon in der Muttersprache ewig. Aber wir nehmen The Game mit und Hanabi. Lauter Zahlen, keine Wörter. Fireworks kennen wir schon, und bis nächste Woche wissen wir auch, was Feuerwerk auf Französisch heißt.

Wir sehen uns am Montag, 20 Uhr, im Pfarrsaal St. Jakobus. Ich heiße übrigens Nicole. Wie heißt ihr?

Dreisprachige Einladung

Regvor’m Hirn

by Florian

Was ist von Leuten zu halten, die drei Partien 7 Wonders am Stück spielen und anschließend noch lange über Strategien diskutieren? Die das freundliche Familienspiel Las Vegas wegen seines Glücksanteils als Bedrohung wahrnehmen? Bei Russian Railroads, wo dreihundert und mehr Punkte je Spieler ausgeschüttet werden, jedem einzelnen verpassten hinterherweinen?

Sagen wir es freundlich, wir sind ein spezielles Volk – zumindest um diese Jahreszeit, wenn wir uns immer wieder die Spiele für die Regvor vornehmen. Und dazu kommt noch dieser wirre Blog, in dem auch mal erfundene Polen aus ihrer Jugend erzählen oder Filmstars interviewt werden, die es laut IMDB gar nicht gibt.

Aber wir können auch anders. Falls sich am Montag, 26. Januar, ein Normalspieler in den Pfarrsaal wagt, verspreche ich, bei Interesse gemütlich und in aller Ruhe Auf nach Indien zu erklären. Und ich bin sicher, es finden sich noch mehr Mitspieler für die Seefahrt ums Kap der guten Hoffnung, die vielleicht 45 Minuten dauert.

Falls nicht, werde ich diesmal in Russian Railroads mehr Punkte als Jochen und Nicole sammeln, das habe ich mir fest vorgenommen. Schon allein, um nicht wieder die ganze Nacht über meine Fehler nachgrübeln zu müssen.

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Intensives Meisterschaftstraining

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Flott mit dem Zug

by Florian

Ein Ding hab ich doch noch vergessen zu erwähnen am Montag. Das ist die Geschichte mit den Namen. Wie du das Geld nennst, Zloty oder Dollar, D-Mark oder Euro, ist doch egal. Und schon gar nicht lohnt sich umrechnen. Wenn die Bratwurst flotte 16 Franken kostet, und du willst eine Bratwurst essen, legst du am besten 16 Franken hin. Wenn du zum Bratwurstverkäufer sagst, das sind ja 18 Euro, und das sind 36 Mark, da konnte ich 1983 meine ganze Familie dafür ausführen, und auf dem Schwarzmarkt in Ostmark wär’s noch dreistellig gewesen, gibt der dir die Bratwurst auch nicht umsonst. Nicht mal billiger. Die Zahl muss stimmen. Nicht der Name.

Ich zum Beispiel bin ja als Andrzej geboren worden. So hieß ich, bis ich zum ersten Mal flott mit dem Zug durch Europa gegondelt bin, wobei, flott war das nicht. Das sagten die in England doch glatt Andy, und in Frankreich war ich André. In Spanien am Strand bin ich meiner Frau begegnet, also meiner späteren, die sagt Andi zu mir, aber die ist ja auch aus Bayern. Obwohl sie behauptet, sie ist aus Franken. Da haben wir’s doch schon wieder. Aber der Hammer war, als die in Napoli mich Andrea nennen wollten. Das war mir dann doch zu Bella Italia.

Wobei das mit den Zahlen in den verschiedenen Sprachen ja auch so eine Sache ist. Was ich da schon Irres erlebt habe, so in den Städten zwischen Zug und Zug, erzähl ich aber vielleicht besser beim nächsten Stammtisch am 19. Januar.

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Drei bis sieben gute Vorsätze

by Nicole

2015 wird alles besser. Dazu will ich an mir arbeiten. Und zwar umfassend. Gute Vorsätze müssen sich ab sofort auch auf eines meiner liebsten Hobbys auswirken – Brettspiele.

Mal sehen, was ich mir notiert habe. Ah ja, Alkohol, weniger. Hmh, zum Glück haben wir kein Grand Cru im Regal. Aber meine Glen-More-Strategie muss eine andere werden, keine Destillerien mehr, null Whiskyfässer und schon gar keine Tavernen. Ich werde mich wohl auf Jahrmärkte spezialisieren.

Bioprodukte, mehr. Das hat Auswirkungen auf eines meiner Lieblingsspiele – Agricola. Schafe, Rinder und Schweine werden ab sofort nicht mehr auf Miniweiden mit Stall zusammengepfercht. Die Tiere sollen artgerecht aufwachsen. So wie bei Herrmannsdorfer halt.

Regenerative Energien, mehr. Tja, ziemlich einfach, keine Atomkraftwerke mehr in Funkenschlag, nur noch, was auch ökologisch wirklich verantwortbar ist. Und das bis zum Schluss durchhalten und nicht zwischendurch umswitchen auf Dreckschleudern wie bei meinem letzten Funkenschlag. Mein einziger Sieg in diesem Spiel übrigens. Aber wer gut und edel sein will, muss eben Abstriche machen.

ÖPNV, mehr. Ich werde in Linie 1 nie mehr anderen die Strecke verbauen. Zumindest nicht absichtlich.

Rauchen, weniger. Okay, okay, Silberminen statt Tabakfelder in San Juan. Das reicht, oder?

Lesen, mehr. Da muss ich mich auf die Metaebene begeben. Öfter Anleitungen lesen? Ach nö. Das Buch zum Spiel lesen? Ich habe gehört, demnächst sollen Die Legenden von Andor als Roman erscheinen. Ich weiß nicht so recht. Dann vielleicht doch lieber Die Tore der Welt, da war das Buch wenigstens zuerst da. Vielleicht sind es aber doch nur sechs gute Vorsätze.

Einer fehlt noch: abnehmen, mehr. In Aber bitte mit Sahne die wenigsten Sahnetupfer nehmen. Auch so ein Spaßkiller-Vorsatz. Eigentlich reichen auch fünf. Oder vier? Oder drei? Wer sehen will, wie viele übrig bleiben, kommt am besten zum ersten Spieletreff des neuen Jahres am Montag, 12. Januar, 20 Uhr, in den neuen Pfarrsaal.

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War’s das schon wieder?

by Florian

Wer es nicht weiß, fällt durch die Führerscheinprüfung: Vor dem Abbiegen muss man sich umschauen. Ob der Highway 2015 ein holpriger Wirtschaftsweg sein wird, eine stark befahrene Bundesstraße oder ein frisch geteerter Radweg, interessiert heute noch nicht.

Wenn ich auf das Spielejahr 2014 zurückblicke, war das Biathlon-Rennen Auf geht’s! eine besondere Neuheit. Nicht mein Spiel des Jahres – dazu habe ich die nötigen vier bis acht (am besten acht) Personen doch zu selten zusammengebracht. Außerdem ein Kandidat für den Preis für den schlechtesten Titel. Aber eine witzige Mischung aus cleverem Kartenspiel und Action-Schießeinlage. Dazu die charmante Retro-Grafik, der Kleinverlags-Appeal … ein ganz unvergleichliches Spiel, das allein schon das Fairplay-Abo gerechtfertigt hat. In dieser Zeitschrift habe ich es nämlich kennengelernt. Ich werde es am 15. Dezember noch einmal zum Vierkirchner Spieleabend mitbringen.

(Ein Fairplay-Jahresabo kostet übrigens nur 24 Euro. Vielleicht ein Tipp für Weihnachten?)

Nicole will kommenden Montag wieder Russian Railroads einpacken. Sie hat das Spiel in diesem Blog ja schon mehrfach gelobt. Mehr muss man wohl nicht sagen.

Michael, ganz der Spieleabend-Chef, denkt erst einmal an die anderen und schreibt: „Zum Finale am 15. Dezember würde ich mich freuen, wenn der Pfarrsaal noch mal so richtig voll wird. Ich möchte nach Möglichkeit eine Reihe von gesponserten Spielen verlosen. Es geht um Hook (das etwas hektische Piratenspiel), Carrara, Dimension (das Kugelstapelspiel) und Pagoda (ein Zwei-Personen-Spiel).“

Weitere ganz besondere Spiele, ob von 2014 oder früher, sind wie immer herzlich willkommen.

7 Wonders

Meistgeklickte Artikel im Jahr 2014:

  1. SV5 vor SV7 vor SVM
  2. Wir brauchen ein Logo
  3. Winterabend in Stichworten

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In zugigen Bahnhofshallen

by Nicole

Kennen Sie Elise, Mina und Leonidas? Wann immer ich die Drei treffe, gibt es nur ein Thema: Zugfahren in Europa. Von Edinburgh nach Athen und von Essen nach Marseille. Oder doch lieber von Danzig nach Lissabon? Wir alle haben in unserer Jugend die Gelegenheit verpasst, mit dem Interrail-Ticket kreuz und quer  durch Europa zu gondeln. Ein bisschen neidisch sind wir schon, wenn wir Geschichten von abenteuerlichen Fahrten ins Nirgendwo und wieder zurück hören. Aber jetzt fühlen wir uns zu alt für Rucksacklager in zugigen Bahnhofshallen.

Zum Glück gibt es Alan R. Moon. Der Mann ist noch mal 20 Jahre älter als ich und lebt davon, Spiele zu erfinden. 1998 gelang ihm der Durchbruch mit Elfenland. Da reist man auf Einhörnern, Riesenschweinen oder Trollwagen übers Gebirge, durch Wüsten, Wiesen und Wälder, um möglichst viele Ortssteine einzusammeln. Elfenland wurde Spiel des Jahres.

Das Streckenbauen konnte Moon offensichtlich nicht lassen, denn sechs Jahre später folgte Zug um Zug, erst mit Amerika-Karte und in dieser Ausgabe ebenfalls zum Spiel des Jahres gewählt. 2005 als Europa-Edition mit Tunneln und vielen kleinen Strecken, denn auf dem alten Kontinent sind die Wege nun mal etwas kürzer.

Wenn uns also das Fernweh packt, dann sammeln Leonidas, Mina, Elise und ich bunte Waggonkarten, um bestimmte Orte miteinander zu verbinden. Am Montag, 1. Dezember haben meine drei Eisenbahnfreunde allerdings keine Zeit. Da bringe ich Zug um Zug Europa einfach mal mit in den Spieletreff. Vielleicht haben Sie ja Lust, die Touren Ihrer jungen Jahre noch einmal zu wiederholen?

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Russische Regale

by Florian

Die Welt schuldet dem russischen Zarenreich gleich regalweise Dank. Die Zensur zwang damals schließlich Iwan Turgenjew, das versteckt sozialkritische Meisterwerk Aufzeichnungen eines Jägers zu schreiben. Fjodor Dostojewskij wurde ins Lager gesteckt, um Material für Aufzeichnungen aus einem Totenhaus sammeln zu können. Und Zar Nikolaj I. übernahm sogar Alexander Puschkins Schulden, nachdem das Geschwätz an seinem Hof den Dichter in ein Duell mit tödlichem Ausgang getrieben hatte.

Erstaunlich eigentlich, dass es den Kommunisten später trotz der imposanten Vorlage gelang, nahtlos an diese Erfolge anzuknüpfen. Isaak Babel wurde – wie Dostojewskij hundert Jahre zuvor – zu Tode verurteilt, das Urteil aber nicht wie bei jenem in letzter Minute, sondern erst 14 Jahre nach der Hinrichtung aufgehoben. Boris Pasternak publizierte wie Turgenjew bestenfalls im Westen, und auch Wladimir Majakowskij nahm sich das Leben, als er die Schikanen nicht mehr aushielt.

Nicht nur Bücher-, auch Spieleregale hat Russland bereichert. Russian Railroads hat den deutschen Spielepreis 2014 gewonnen. Zehn Jahre vorher war dies Sankt Petersburg aus dem gleichen Verlag gelungen, mit einer bis heute begeisternden Grafik von Doris Matthäus. (Gerade ist eine Neuauflage erschienen, allerdings auch mit neuer Grafik.) Eine der besten Dampfross-Karten der Laurin-Ausgabe von 1992 ist die des russischen Reichs. Und was die Kommunisten angeht: Das Zweipersonenspiel Twilight Struggle über den Kalten Krieg führt bei Boardgamegeek die Liste der besten Spiele aller Zeiten an.

Russisch-Lexikon

Wer diese und andere gute russische Spiele im Regal stehen hat, möge sie mitbringen – zum nächsten Vierkirchner Spieleabend am 17. November 2014. Wie immer sind natürlich auch andere Spiele herzlich willkommen.