Freitags gegen Mitternacht

von Florian

Die Ausgangsbedingungen: Michael ist müde, als wäre schon Freitag. Nicole ist müde, als wäre schon bald Mitternacht. Wollt Ihr Euch auf Herbst einigen?

Freitags gegen Mitternacht

Das Publikum: Sergej zeigt Einsatz. Um 5 Uhr morgens ist der eine Junior eingeschlafen, um sechs Uhr morgens der andere aufgestanden. Trotzdem mal wieder im Pfarrsaal zu Besuch, und mit Uluru bringt er auch noch ein Spiel mit, das höchste Konzentration erfordert.

Die Spiele: Pergamon von Ralf zur Linde und Stefan Dorra ist 2011 bei Eggertspiele erschienen. Sein Schicksal ist typisch: Wie sich Kommentaren bei Hall9000 entnehmen lässt, wurde es im Herbst 2015 für „supergünstig“ abverkauft, also wohl knappe 10 Euro. Heute wird es auf Amazon ab 40 Euro aufwärts gehandelt – neu und gebraucht.

Wie wir auf Uptown gekommen sind, hat Nicole erzählt: Die deutsche Version Blockers lernten wir im Spielehotel Tschitscher in Lienz kennen. Das gibt es mancherorts noch für 16 Euro.

Der Sieger des Abends: Der Nebentisch mit Felix, Nicole und Sergej erzielte in Hanabi 21 Punkte. Es war ihr erstes Zusammenspiel. Respekt! Und auch beim nicht kooperativen Uluru gab es dort drei Sieger, jeder hatte sieben Minuspunkte. Oder waren das dann drei Verlierer? Sergej schaut noch mal in die Regel, wenn er ausgeschlafen hat.

Der Verlierer des Abends: Die gute alte Archäologie. Christian, Michael und ich setzten unsere Ausstellungsstücke fürs Pergamon-Museum aus Scherben zusammen, die wir nach Gutdünken zu möglichst alt wirkenden Exponaten kombinierten. Christian gelang das am besten. Kollege Heinrich Schliemann redet jetzt nicht mehr mit uns.

Die Bewertung: Gemütlich und entspannt. Ich stelle mir vor, in ähnlicher Stimmung saßen die Engländer im 19. Jahrhundert beim Whist-Abend zusammen.

Der Ausblick: Nicole möchte gerne Um Krone und Kragen lernen. Ich bin für Kingdom Builder. Bitte wieder mitbringen. Ich übe mich in Zurückhaltung.

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