Pflichtübung mit Zählfehlern

von Florian

Diese Woche hatten wir Spaßspieler da. Oliver aus Freising nutzte einen Arbeitstermin in der Nähe, um sich anschließend mal den Vierkirchner Spieletreff anzusehen. Und Helme kam mit einem von Olivers aktuellen Lieblingsspielen an: Auf den Spuren von Marco Polo.

Beide wollten sich bei einer spannenden Partie vergnügen, einfach so – für manche von uns im Februar kaum denkbar. Nur Thomas und Christian waren froh über den trainingsfreien Abend und schlossen sich an. Thomas gewann gleich mal als Neuling und dachte laut über eine Anschaffung nach. Helme haderte mit den Würfeln.

Vorab hatten Christian, Thomas, Vincent und Julian schon ein schnelles 7 Wonders durchgezogen. Ich fühlte mich müde, aber pflichtbewusst. Auch Philipp wollte für die Regvor üben, wenn er nicht gerade „Lyrik“ in seine Chinakladde einpflegte. Und ebenso Michael, als er endlich den Weg in den Pfarrsaal gefunden hatte.

Spieleabend 1. Februar

Erneut herrschte fast militärische Disziplin, zur Irritation von Vincent, der zu jung dafür ist. Wenn ich denke, dass man heute nicht mal mehr verweigern muss! Das war so eine gesunde Übung für den Moralhaushalt junger Erwachsener.

Nur die Spielerzahlen wollten sich den Regvor-Anforderungen nicht fügen. Zuerst spielten Philipp und ich Dominion. Beim Zählen erwies sich prompt sogar die Anzahl Provinzen als falsch. Und apropos Zählen, als Vincent, Michael und Julian für eine zweite Partie hinzukamen, waren wir regelwidrige fünf Spieler.

Mit der gleichen Besetzung wurde Istanbul in Angriff genommen. War das voll da! So eine Partie wünsche ich mir noch mal kurz vor dem Turnier, um mich dann im Ernstfall über vergleichsweise viele Optionen und freie Felder zu freuen.

Den Abschluss machte 6 nimmt. Skandal, kein Regvor-Spiel. Es wurde natürlich nicht zum Vergnügen, sondern zur Überbrückung der Wartezeit auf Niccolo, Matteo und Marco gespielt, ich spürte dennoch etwas wie guilty pleasure.

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