Nations wieder verloren

von Florian

Nachschub – links! Ablage – rechts! Dreimal mischen. Abheben lassen. Und zieht! Eins, zwei, drei, vier – fünf! Aktionskarten spielen! Untereinander staffeln! Geld – ausgespielt. Gut so. Drehung nach rechts! Ablegen.

Bisher haben wir schlampig Dominion gespielt, doch damit ist es vorbei. Nicht einmal aufs Abheben darf man bei der Regvor verzichten. Ich versteh’s, denn bei Dominion könnte man wirklich leicht schummeln – wenn man das denn tun wollte, noch dazu bei einem Spaßwettbewerb wie der Regvor.

Schummeln werden wir nicht, aber das Training nehmen wir ernst. Ex-Zivis wie ich kommandieren ihre Kameraden herum, insistieren auf verdecktem linken Nachzieh- und offenem rechten Ablagestapel. Zweimal spielen wir Dominion. Einmal werde ich Letzter, mit Kapelle gegen Gärten, und einmal Erster, mit Durchwursteln. Ich denke, Durchwursteln hat schon so manchen Krieg entschieden. Aber was weiß ich, ich war ja Zivi.

Spielen in Vierkirchen am 25. Januar 2016

Davor gab’s diese Woche Istanbul. Danach Nations-Würfelspiel. Einmal das Regvor-Programm in zweieinhalb Stunden, nur mit Ausnahme der Burgen von Burgund.

Michael fragt uns immer wieder nach unseren Erkenntnissen. Ja, ich mich auch. In Istanbul probiere ich wieder was anderes, hole mir erst Geld auf Vorrat. Dann pendle ich nur noch zwischen Teestube und Edelsteinhändler, die günstigerweise nebeneinander liegen. Bis ich den fünften Stein bekomme. Wieder gewonnen.

Und Nations wieder verloren. Ich glaube, es ist die Lockerheit. Istanbul lasse ich auf mich zukommen, in Nations versuche ich, Pläne umzusetzen. Seit ich einen Strategieartikel für diesen Blog geschrieben habe, will ich ständig beweisen, dass der auch stimmt. Das Gegenteil ist der Fall.

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