Träume voll Blut und Gift

von Florian

Achtung! Der folgende Bericht vom Spieleabend am 15. April ist ab 18 Jahren freigegeben. Wer jünger ist, hört hier bitte sofort auf zu lesen.

Ich hatte einen Traum, der war nicht nur ein Traum. Mein Hof lag still im Morgendunst, der Hund rasselte zart mit seiner Kette. Unterm Baum schnarchte leise der Knecht. Und Kinderstimmen sangen unterm Himmelsgewölbe.

Mit dem Trecker tuckerte ich über die Äcker, um Rübensamen auszusäen. Doch aus den Furchen blickten mir Augen entgegen. Harmlose Hasen schnappten sich Schrotflinten und schossen nach mir. Mit Forken stachen sie auf den Hund ein, und den Knecht würgten sie mit bloßen Pfoten.

Die furchtbaren Wabbits wollten mir ans Wams. Der Postbote brachte Sprengstoff und Kanonen. Längst wäre ich verloren gewesen, hätten nicht Briefbomben bisweilen den Abholer zerrissen.

Eine tiefe Stimme raunte mir zu, ich sei der beste Bauer bisher. Der Zähler des Agrarbetriebsbewertungssystems stand auf 30 Einheiten. Doch wie hätte ich mich sicher fühlen können, da unter dem Bett schon wieder ein Wabbit mit Knarre hervorkroch?

Die goldgelben Rüben verschwanden in den Bauten und Bäuchen der Hasen. Den Trecker fuhr nun ihr Freund, die Ente. Zu Fuß stolperte ich hinterher, in der Hand nicht mehr als einen Baseballschläger.

Im Herbst ein Hoffnungsschimmer, die Jäger zogen in die Felder, Hasen zu schießen. Doch leider, die Wabbits entwichen und rissen stattdessen meine Scheune nieder! Dann wachte ich auf. Zum Glück. Den Winter hätte mein Herz nicht mehr verkraftet.

Wabbit Wampage in Michaels Spielewaschkorb - ein Alptraum in Neon

Als ich wieder eingeschlafen war, stand ich in einer Hexenküche, in der drei Töpfe brodelten. Mit drei anderen Hexen mischte ich Tränke und Gift. Wer einen Kessel zum Überlaufen brachte, musste ihn aussaufen. Die anderen sahen mit einem genießerischen Zucken um die Mundwinkel zu.

Das Ende des Traums ist verworren. Ob ich überlebte oder ätzende Mixturen mich zersetzten – ich weiß es nicht.